
Erfahren Sie mehr über uns
Der Arbeitgeberverband Remscheid und Bergisches Land e.V. ist ein freiwilliger Zusammenschluss der überwiegenden Zahl der Industrieunternehmen der Metall- und Elektroindustrie sowie anderer Branchen in der Wirtschaftsregion Remscheid, Wermelskirchen, Radevormwald und Hückeswagen.
Verbandszweck ist es insbesondere:
- die Mitglieder umfassend in allen arbeits- und sozialpolitischen Angelegenheiten zu unterrichten und zu betreuen,
- die gemeinsamen sozialpolitischen und berufsständischen Interessen der Mitglieder zu wahren und zu fördern,
- die Arbeitsbedingungen in den Betrieben durch den Abschluss von Tarifverträgen zu regeln,
- an der Erhaltung des Arbeitsfriedens mitzuwirken und gleichzeitig den solidarischen Zusammenhalt der Mitglieder bei jeder Form von Arbeitskämpfen (Streik oder Aussperrung) zu gewährleisten,
- mit anderen Verbänden und Organisationen, die gleiche oder ähnliche Ziele verfolgen, zusammenzuarbeiten.
Unser Jahresmagazin
Wie begegnet man dem Fachkräftemangel mit innovativen Ideen? Der Jahresbericht 2025 des Arbeitgeberverbands Remscheid und Bergisches Land zeigt, wie das gelingen kann. Moderne Qualifizierung, starke Nachwuchsförderung und der Neubau eines CNC-Gebäudes im Remscheider BZI sind nur Beispiele für das Engagement des Arbeitgeberverbandes. In unserem Jahresmagazin werden die Aktivitäten des Verbandes für die bergische Wirtschaft vorgestellt und vertiefend erläutert.
Spannende Einblicke, motivierende Erfolgsgeschichten und praktische Ansätze für die Zukunft der Arbeit im Bergischen Land warten auf Sie. Ein Muss für alle, die an nachhaltiger Standortentwicklung interessiert sind.
Zum Jahresmagazin

Es begann mit dem Bergischen Fabrikantenverein 1890
Im Zusammenhang mit dem Entstehen des Bergischen Fabrikantenvereins hatten die drei Gründer das sogenannte „gelbe Schlösschen“, eine Villa, die dem Kaufmann Georg Halbach gehörte, aufgekauft, das seitdem Sitz des Fabrikantenvereins und des Arbeitgeberverbandes ist sowie vieler anderer Verbände wie etwa des Gesamtverbandes der Deutschen Werkzeugindustrie und heute des Fachverbandes Werkzeugindustrie.
Um der drohenden Enteignung durch die Nationalsozialisten zu entgehen, wurde im Jahre 1933 das Haus mit Grundstück auf eine GmbH übertragen, die treuhänderisch von Unternehmern und Wirtschaftsverbänden verwaltet wurde. Wenige Wochen vor Ende des Zweiten Weltkrieges im Frühjahr 1945 bestand aufs Neue die Sorge, dass das Industriehaus nach dem Krieg möglicherweise durch die Siegermächte enteignet werden könnte. Deshalb wurde das Grundstück noch zu diesem Zeitpunkt von dem Remscheider Fabrikanten Hermann Mühlhoff gekauft, der es anschließend treuhänderisch für die Industrie am Ort verwaltete. Im Jahre 1950 erfolgte die Rückübertragung auf die bereits 1944 gegründete Werkzeugindustriehilfe GmbH. Auf diese Weise war das Grundstück den Remscheider Unternehmen erhalten geblieben. Die Gesellschaftsanteile werden heute vom Arbeitgeberverband und vom Fachverband Werkzeugindustrie gehalten.